Herbstwanderung in den Waldkarpaten

Im Dreiländereck Slowakei, Ukraine und Polen, liegt eines der unberührtesten und am wenigsten besiedelten Gebiete Europas – das Bieszczady-Gebirge. Es gehört zum nördlichen Karpatenbogen und war vor noch nicht allzu langer Zeit ein weißer Fleck auf der Landkarte.
Durch die Ereignisse des 2. Weltkrieges und den bis 1947 andauernden sogenannten Bruderkriegen, wurde das Gebiet von den damaligen polnischen Verantwortlichen entvölkert. Bis in die 80-er Jahre hinein gewann die Natur die ehemaligen Siedlungsräume der einst hier lebenden Volksgruppen zurück.

In dieser außergewöhnlichen Landschaft mit ihren hohen Bergen und ausgedehnten Erlen-, Ahorn-, Buchen- und Nadelwäldern bieten wir euch ein besonderes Abenteuer.
Ihr könnt euch bei ausgedehnten Wanderungen in den Bergen oder entlang des Flusses San viel Zeit nehmen für die Natur, eurer Konditionstraining oder auch fürs Reden mit euren Freunden.

Wir übernachten in einer gut ausgebauten Berghütte. Dort können wir uns auch verpflegen.
Unser Programm wird sich nach euren Vorstellungen richten.
Ihr könnt hier interessanten Menschen begegnen, die als Künstler, als Köhler oder mit der Zucht einer alten einheimischen Pferderasse (Huzulen) ihr Leben bestreiten.
Überall werden wir auf Zeichen der besonderen Geschichte stoßen. Wenige Zeugnisse dieser Vergangenheit wurden gerettet und befinden sich heute in einem der eindruckvollsten Freilichtmuseen Europas, in Sanok. Diesem Museum und der schönen alten Stadt Lesko sollten wir unbedingt zur Abwechslung zu unserem Tourenalltag einen Besuch abstatten.